PhD Student

Miriam Burk Freiburg

Psycholinguistische Realität von Konstruktionen

ErstbetreuerProf. Dr. Lars Konieczny
ZweitbetreuerProf. Dr. Martin Hilpert
DisziplinKognitionswissenschaft
Beginn Promotion2015
Statusin Bearbeitung

Konstruktionsgrammatische Ansätze versuchen immer so kognitive wie möglich zu sein. Aber auf welcher Ebene werden Konstruktionen im Gehirn gespeichert und kann ihre psycholingistische Realität nachgewiesen werden? Der Hauptunterschied der Konstruktionsgrammatik zu anderen linguistischen Modellen ist die Unabhängigkeit ihrer Vorhersage. Im Gegensatz zu anderen Ansätzen können Konstruktionen durch kleinere, weniger komplexe Konstruktionen vorhergesagt werden. Dadurch zeigt sich ihre Unabhängigkeit zu Einflüssen von Verbinformationen (wie dessen Valenz). Wahrscheinlicher ist der Einfluss durch Frequenzen. Anhand verschiedener Studien zu deutschen Konstruktionen beschäftigt sich meine Dissertation mit den verschiedenen Ebenen der psycholinguistischen Realität der Konstruktionen. Daher wird es ein Hauptziel sein zu zeigen, wie andere Konstruktionen die Vorhersage beeinflussen können. Die Ergebnisse werden sowohl anhand anderer linguistischer Ansätze als auch anhand verschiedener konstruktionsgrammatischer Modelle kontrastiert.

ForschungsrichtungenKonstruktionsgrammatik, Sprachgebrauch, Sprachlernen, Psycholinguistik
SchlüsselwörterKonstruktionsgrammatik, Frequenz, Psycholinguistik, Erlernbarkeit

Kontakt

Emailmiriam.burk@frequenz.uni-freiburg.de
Raum03009
AdresseBelfortstraße 18
Freiburg

Curriculum Vitae

Seit 04/2016: Doktorandin am DFG GRK 1624 "Frequenzeffekte der Sprache", Albert-Ludwigs-Universität Freiburg

WS 2013-SS 2015: Magistra Artium in "Linguistik: Kognition und Kommunikation" (Philipps-Universität Marburg)

11/2012-09/2015: Studentische Hilfskraft in der AG Neurolinguistik (Philipps-Universität Marburg)

WS 2010-SS 2013: Bachelor of Arts "Germanistik: Deutsche Sprache und Literatur" (Philipps-Universität Marburg)

06/2010-10/2010: Angestellte (Teilzeit) Programmiererin (Ecron e.K., Bad Laasphe)

08/2009-07/2010: Fachabitur FR Technik SP Informatik (Berufliche Schulen Biedenkopf)

09/2006-06/2009: Ausbildung zur Fachinformatikerin FR Systemintegration (CSL Behring GmbH, Marburg)

07/2006: Realschulabschluss (Europaschule Gladenbach)




News

HPCL, HPSL and the GRK 1624 gratulate Bernd Kortmann and his team (Katja Roller und Marten Juskan) on winning the Instructional Development Award 2016. Awarded was the project “FREDDIE (FReiburg English Dialect Database for Instruction and E-learning) – Eine multimediale Plattform für forschendes, korpusbasiertes Lernen.”
If you want to learn more about the project, click here (German version).
The online version of FRED (“Freiburg English Dialect Corpus”) is accessible on the website of the UB Freiburg.

The HPSL was attributed the official Eucor - The European Campus label.

TV-Beitrag (Komi mit russischen Untertiteln) über das Komi-Dokumentationsprojekt der Freiburg Research Group in Saami Studies

Junge Forscher statt alte Studenten (Bericht, uni'campus, 03/2014)

Halten Graduiertenschulen was sie versprechen? (Ute Schulze und Valentin Klotzbücher, Forschung&Lehre 5/14

Pilotstudie Ausbildungs- und Karrierewege Hermann Paul School of Linguistics: Abschlussbericht

Newsletter Issue no. 6: Deutsch

Newsletter Issue no. 5: Deutsch

Newsletter Issue no. 4: English

Newsletter Issue no. 3: English

Newsletter Issue no. 1&2: German English

Scholarships

PhD Scholarships Hermann Paul Scholarships in Linguistics 2014

The Hermann Paul Scholarships in Linguistics 2014 in Freiburg went to Sonya Kinsey and Uliana Schöller. Congratulations!

The Hermann Paul Scholarships in Linguistics 2014 in Basel went to Carolina Spiegel and Burak S. Tekin. Congratulations!

PhD Scholarship Promotionskolleg Empirische Linguistik (PEL) 2014

The PEL scholarship 2014 went to Hanna Thiele. Congratulations!

Upcoming Events

24.Oktober 2017, 18:00-20:00
Digital Humanities – Einführung und Standortbestimmung aus Freiburger Perspektive

2. November 2017, 14-16 Uhr
Die Bedeutung lexikalisch teilspezifischer Schemata im monolingualen Erstspracherwerb des Deutschen: Eine Traceback-Studie (Gastvortrag)