PhD Student

Johanna E. Gutowski Freiburg

Opferriten in den Anden Boliviens
Zur Bedeutung aktueller und kultureller Transformationsprozesse der bolivianischen andinen Lebensrealität

ErstbetreuerProf. Dr. Albrecht Buschmann (Universität Rostock)
ZweitbetreuerProf. Dr. Karoline Noack (Universität Bonn)
DisziplinRomanistik
Beginn Promotion06/2011
Statusin Bearbeitung

Im Dezember 2005 wurde Evo Morales Aima zum ersten indigenen Präsidenten Boliviens gewählt. Morales‘ Wahl stellte eine politische Zäsur dar, die entscheidende gesellschaftliche, politische und religiöse Transformationsprozesse nach sich zog.

Ziel der Dissertation ist die Analyse von Phänomenen des kulturellen Wandels, die auf die lange Geschichte der transkulturellen Beziehungen im Andenraum zurückzuführen sind. So soll die Verflechtung von Kultur, Religion und aktueller politischer Entwicklung im andinen Bolivien erforscht werden. Denn aus heutiger Sicht ist festzustellen, dass andine Riten wie bspw. das Trankopfer ch’alla den öffentlichen Raum auf eine neue Art prägen und ihm neue Bedeutungen verleihen. Kulturelle Inhalte wie das Trankopfer ch’alla unterliegen im gegenwärtigen Bolivien einem offenen Aushandlungsprozess. Die verschiedenen Faktoren dieses kulturellen Wandlungsprozesses wie eben die Herausbildung einer neuen politischen Realität, sind ebenfalls Untersuchungsgegenstand des Dissertationsprojektes.

Mit der Arbeit kann somit ein Beitrag zum Verständnis dynamischer Kulturkontaktsituationen geleistet werden, da die gesellschaftspolitischen Transformationsprozesse im Bolivien des 21. Jahrhunderts eine neue Dimension erreicht haben.

SprachenDeutsch, Spanisch, Englisch
ForschungsrichtungenReligionsethnologie, Ethnolinguistik, Sprachkontakt
SchlüsselwörterTranskulturation, cosmovisión andina, ch'alla, Bolivien, Opferriten, Trankopfer, Weltbild

Kontakt

Emailjohanna.gutowski@gmx.net
Telefon0381-498-2557
AdresseDoberaner Str. 115
Rostock



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Junge Forscher statt alte Studenten (Bericht, uni'campus, 03/2014)

Halten Graduiertenschulen was sie versprechen? (Ute Schulze und Valentin Klotzbücher, Forschung&Lehre 5/14

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