PhD Alumni

Stephanie Haug Freiburg

Die Stimme des Arztes in den Erzählungen chronisch kranker Menschen
Eine Studie zur Nutzung von Redewiedergabe in krankheitsbezogenen narrativen Interviews

ErstbetreuerProf. Dr. Gabriele Lucius-Hoene
ZweitbetreuerProf. Dr. Stefan Pfänder
DisziplinPsychologie
StatusPubliziert
Publikationhttps://www.freidok.uni-freiburg.de/data/10291

Die Arbeit rekonstruiert, wie chronisch kranke Menschen im Erzählen ihrer Krankheitserfahrungen die Arztstimme als kommunikative Ressource nutzen und welche Funktionen die fremde Rede in den Erzählungen erfüllt. Es wird gezeigt, wie sich in der Nutzung von Arztrede spezifische Herausforderungen für die Arzt-Patient-Beziehung abbilden und wie dadurch Identitätsarbeit und Bewältigungsprozesse unterstützt werden.

Dafür wurden aus zwei bereits vorhandenen Korpora mit narrativen Interviews zu persönlichen Krankheitserfahrungen mit chronischem Schmerz (37 Interviews) und mit Diabetes mellitus Typ 2 (34 Interviews) insgesamt 689 Textabschnitte isoliert, in denen die Erzählenden Arztrede zitieren. Auf Basis dieser Texte werden mit Hilfe von konversations-, gesprächs- und erzählanalytischen Methoden zunächst die kommunikativen Funktionen der Nutzung von Arztrede aus einer interaktional-linguistischen Perspektive konzeptualisiert. Als besondere Vorkommnisse in den Daten werden markierte fiktive Rede, Unbestimmtheiten bei der Darstellung der Arztstimme und Variationen der gleichen Rede in mehrfach erzählten Geschichten (retellings) beschrieben und in ihrer Funktionalität für den jeweils aktuellen Gesprächskontext untersucht. Im Weiteren werden die Erzählanliegen differenziert, innerhalb derer die Arztrede auftaucht, und die Selbst- und Fremd-Positionierungen anhand des Konzepts von Lucius-Hoene & Deppermann (2004) analysiert, die in der Erzählung durch die Nutzung von Arztrede konstruiert werden. Diese Ergebnisse werden zusammengeführt, und ihre Bedeutung für Identitäts- und Bewältigungsarbeit wird herausgearbeitet.
Anhand von zwei etablierten psychologischen Konzepten zu Coping, dem transaktionalen Stressmodell von Lazarus und Folkman (1984) und dem Sense of Coherence von Antonovsky (1979, 1997), wird aufgezeigt, wie die Nutzung von Arztrede im krankheitsbezogenen narrativen Interview als ein Wirkmechanismus von Erzählen als Bewältigungshandeln verstanden werden kann.

Als Datenbasis für die Untersuchung wurden Interviews genutzt, die im Rahmen des DIPExGermany Projektes entstanden (Näheres unter www.krankheitserfahrungen.de bzw. www.dipexinternational.org).


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