PhD Alumni

Lisa Schäfer-Fauth Freiburg

Zwischen Selbsterhaltung und Selbstgestaltung. Sprachliche Identitätskonstruktionen und subjektives Veränderungserleben von Menschen mit platisch-chirurgischen Eingriffen im Gesicht

ErstbetreuerProf. Dr. Gabriele Lucius-Hoene
ZweitbetreuerKüchenhoff, Prof. Joachim
DisziplinPsychologie
StatusPubliziert
Publikationhttps://freidok.uni-freiburg.de/data/11294

In der geplanten Arbeit soll das Verhältnis zwischen Sprache, Gesicht und Identität untersucht werden. Dafür werden die sprachlich-kommunikativen Identitätskonstruktionen von gesichtschirurgischen Patientinnen und Patienten in qualitativen Leitfadeninterviews erhoben und textanalytisch mit Methoden der Erzähl- und Gesprächsanalyse ausgewertet. Die theoretischen, methodologischen und empirischen Anliegen der Arbeit sind eng miteinander verwoben. Der Zusammenhang zwischen Gesicht und Identität wird zunächst anhand der Literatur erkundet. Aus den theoretischen Erkenntnissen ergeben sich Folgen für den methodologischen und methodischen Zugang zu dem Thema in der Empirie. Die Interviews können ihrerseits wieder Anstöße und Hinweise für die theoretische Beschäftigung mit dem Gegenstand und für eine angemessene Methodik geben.
Empirische Grundlage der Arbeit ist ein Korpus aus Tonaufnahmen qualitativer Leitfadeninterviews mit Patientinnen und Patienten aus der gesichtschirurgischen Sprechstunde des Departments für Plastische, Rekonstruktive und Ästhetische Chirurgie des Universitätsspitals Basel. Die Interviews werden einige Tage vor und drei Monate nach operativen Eingriffen im Gesicht geführt. Solche Eingriffe können unterschiedliche Gründe haben: Das Spektrum reicht von reinen Schönheitsoperationen wie Nasenkorrekturen und Face-Neck-Liftings bis hin zu rekonstruktiven Eingriffen nach der Entfernung von Tumoren oder schweren Unfalltraumata im Gesichtsbereich.
In dieser Arbeit wird davon ausgegangen, dass ein gesichtschirurgischer Eingriff Anlass zur Beschäftigung mit der Bedeutung des eigenen Gesichts für die Identität bietet. Es soll gezeigt werden, wie das Gesicht zu einem Verhandlungsplatz von Identität werden kann, der auf besondere Weise den sozialen Aspekt von Identität relevant macht. Identität wird dabei einhergehend mit narrativen und interaktionslinguistischen Theorien als sprachliche Konstitutionsleistung verstanden, das Sprechen über das Gesicht wird also im Hinblick auf seine identitätsstiftende Bedeutung betrachtet. Gleichzeitig ist ein zentrales Problem, das mit dem Körper (und damit auch, wie gezeigt werden soll, ganz besonders dem Gesicht) als Forschungsobjekt einhergeht, in verschiedener Hinsicht seine ?Sprachlosigkeit?. Im Folgenden soll deutlich werden, dass Sprache dennoch einen sinnvollen Zugang zur subjektiven Bedeutung des Gesichts für die Identität bietet und dabei nicht nur Ausdrucksform und methodisches Mittel ist, sondern vielmehr eine konstitutive Rolle spielt.


Kontakt

Emaillisa.schaefer@psychologie.uni-freiburg.de

Curriculum Vitae

10/2001-10/2003
Philipps-Universität, Marburg: Humanbiologie; Vordiplom

10/2003-05/2009
Albert-Ludwigs-Universität, Freiburg: Psychologie; Diplom

08/2006-10/2006
Linguistisches Forschungspraktikum bei Prof. Johannes Wagner
International Graduate School in Language and Communication, University of Southern Denmark, Odense

Seit 05/2009
zunächst geprüfte wissenschaftliche Hilfskraft
dann wissenschaftliche Mitarbeiterin (seit 01/2010)
im Projekt ?Krankheitserfahrungen.de (dDIPEx)?
Institut für Psychologie, Albert-Ludwigs-Universität Freiburg
Projektleitung Prof. Lucius-Hoene, Prof. Schwantes (Carité Berlin)
Erstellung einer interviewbasierten Website zu Patientenerfahrungen im Sinne einer narrative based medicine

Seit 06/2009
Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Projekt ?Gesicht und Identität?
Klinik für Wiederherstellungschirurgie, Universitätsspital Basel
Projektleitung Prof. Küchenhoff, Psychiatrische Klinik Liestal
Durchführung einer qualitativen Interviewstudie zur Pilotierung des Projekts




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DIS-AGREE (Grant: The European Campus „Seed Money“)

Das geisteswissenschaftliche Projekt aus der Linguistik steht unter der Leitung der Universität Freiburg und wird gemeinsam mit den Universitäten Basel, Haute-Alsace und Strasbourg umgesetzt. Information und Kontakt

Upcoming Events

Montag, 18. November 12 Uhr c.t.
Sprachwissenschaftliche Perspektiven zu Comparative Area Studies (Lunch Lecture)

Tuesday, 19th November, 9-12pm
"Linguists Anonymous" Writing Group

News

Ab 1. Dezember 2018 stehen Ihnen als assoziierte ProfessorInnen unserer Schule Prof. Dr. Juan Ennis, U. La Plata / Buenos Aires; Prof. Dr. Mar Garachana, U. Barcelona, Prof. Dr. Elisabeth Gülich, U. Bielefeld und Prof. Dr. Michael B. Buchholz, I.P.U. Berlin als BetreuerInnen und/oder GutachterInnen zur Verfügung. Wir begrüßen die neuen KollegInnen in unserer Runde!

Am 15.Oktober 2018 wurde das Corpus Salcedo von Pieter Muysken veröffentlicht. Es wurde in Freiburg und Basel in Zusammenarbeit mit einem internationalen Team editiert und kann nun über das in Freiburg entwickelte Korpusverwaltungstool moca3 (Daniel Alcón) genutzt werden.

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PhD Scholarships Hermann Paul Scholarships in Linguistics 2019

The Hermann Paul Scholarships in Linguistics 2019 in Basel went to Ye Ji Lee. Congratulations!

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The Hermann Paul Scholarship in Linguistics 2018 in Basel went to Joelle Loew. Congratulations!

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The Hermann Paul Scholarships in Linguistics 2017 in Basel went to Robert Reinecke and Valentina Saccone. Congratulations!

Hermann-Paul-Preis für herausragende Dissertationen

Seit Winter 2018 verleihen wir jährlich den Hermann-Paul-Preis für herausragende Dissertationen. 

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