PhD Alumni

Malte Rosemeyer Freiburg

Auxiliary selection in Spanish
Gradience, gradualness, and conservation

ErstbetreuerProf. Dr. Rolf Kailuweit
ZweitbetreuerProf. Dr. Daniel Jacob
DisziplinRomanistik
StatusPubliziert
Publikationhttps://benjamins.com/#catalog/books/slcs.155/main

Die Dissertation beschreibt den Wandel der Hilfsverbselektion im Spanischen. Bis zum Ende des 17. Jahrhunderts wurde ser ("sein") + Partizip in intransitiven Vergangenheitskontexten durch haber ("haben") + Partizip ersetzt. Ich argumentiere in einem ersten Schritt, dass die beiden Konstruktionen im Altspanischen nicht dieselbe Funktion ausüben. Eine quantitative Analyse der Distribution der beiden Konstruktionen in einem Korpus spanischer historiographischer Texte zeigt auf, dass haber + PtcP zumeist eine Perfektfunktion ausübt, ser + PtcP hingegen häufig als Kopulakonstruktion mit resultativer Funktion zu interpretieren ist.

In einem zweiten Schritt analysiere ich die relevanten Faktoren für die Entwicklung der spanischen Hilfsverbselektion in den historiographischen Texten nach 1425. Die Richtung und Geschwindigkeit von Prozessen des Abbaus von grammatischen Konstruktionen können beschrieben werden durch (a) die Prototypikalität von Gebrauchskontexten für die ersetzte Konstruktion, und (b) die absolute Häufigkeit des Gebrauchs spezifischer Typen der ersetzten Konstruktion.

Ich zeige auf, dass einerseits prototypische Gebrauchskontexte von ser + PtcP im Altspanischen später vom Ersetzungsprozess betroffen sind, weil diese Kontexte den ursprünglichen transitiven Gebrauchskontexten der expandierenden Konstruktion haber + PtcP unähnlich sind. Daher ist ser + PtcP länger in solchen Gebrauchskontexten zu finden. Durch die diachrone Gradualität des Ersetzungsprozesses entsteht die in der Auxiliary Selection Hierarchy dokumentierte synchrone Gradienz.

Andererseits unterliegen hochfrequente ser + PtcP- Syntagmen Konservierungsprozessen. Konservierungsprozesse gehen notwendigerweise mit einer Ablösung der konservierten Syntagmen aus dem ursprünglichen Paradigma einher. Späte ser + PtcP- Beispiele weisen paradigmatischer Atrophie auf und werden häufig als Perfektkonstruktionen reanalysiert. Diese Reanalyseprozesse interagieren mit Persistenzeffekten. Der Gebrauch von ser + PtcP im vorangehenden Ko-Text erhöht die Wahrscheinlichkeit des Gebrauchs von ser + PtcP im darauf folgenden Text. Über die Zeit gewinnen diese Persistenzeffekte an Relevanz: ser + PtcP wird konservativer verwendet, wenn seinem Gebrauch ein anderer ser + PtcP- Token vorangeht.


Kontakt

Emailmalte.rosemeyer@romanistik.uni-freiburg.de
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